Mamier Kulturstiftung wählt neue Stiftungsgremien

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

Zu einer ordentlichen Versammlung der Gremien der Mamier Kulturstiftung, Stiftung zur Förderung interkultureller Verständigung und Friedensstiftung, kamen vor kurzem die Mitglieder des Vorstandes, des Kuratoriums und des Beirats der Stiftung sowie Gäste im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Wallmerod zusammen. Der Stiftungsgründer Fritz Mamier, der den Anwesenden eine ausführliche Bestandsaufnahme über die Entwicklung und den derzeitigen Stand der Stiftung vortrug, teilte mit, dass er beabsichtige von seinem Amt als Vorsitzender der Stiftung zurückzutreten. Fritz Mamier hatte dieses Amt seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2007 bekleidet. Den Mitgliedern der Gremien sprach Fritz Mamier seinen herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung während seiner Amtszeit aus.

Auf den Vortrag des Geschäftsberichts und der Ausführung über weitere Aktivitäten der Stiftung im vergangenen Jahr durch den stellvertretenden Vorsitzenden, Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder, folgte der Bericht der Schatzmeisterin Frau Mauritia di Stefano. Der Vorstand und die Kassenführung wurden durch die Mitglieder der Versammlung einstimmig entlastet.
 
Fritz Mamier selbst wurde als gebührende Anerkennung für seine Verdienste vom Kuratorium das Amt des Ehrenvorsitzenden vorgeschlagen, welches er mit großer Freude annahm. Für seine Nachfolge schlug der Stiftungsgründer Frau Ina von Dreusche, Lehrerin für Sonderpädagogik a.D. und Dipl. Musikpädagogin aus Wallmerod vor. Diese hatte ihn während des vergangenen halben Jahres, nach dem Tod von seiner Frau Gisela Mamier und seiner eigenen schweren Erkrankung, bereits tatkräftig unterstützt. Da sich der bisherige stellvertretende Vorsitzende nicht zur Wiederwahl stellte, schlug Fritz Mamier als weiteres neues Mitglied des Vorstandes den derzeit amtierenden Ortsbürgermeister von Wallmerod, Herrn Hans-Peter Krings, als 2. Vorsitzenden vor.

Auch im Kuratotium der Stiftung ergab sich eine Änderung. Der frühere Verbandsbürgermeister, Herr Jürgen Paulus, hatte sein Amt zur Verfügung gestellt. Um seinen Platz im Aufsichtsgremium bewarb sich Herr Klaus Lütkefedder.

Als neues Mitglied des Beirates wurde, ebenfalls von Fritz Mamier, die Mendienreferentin und Kunstpädagogin Frau Tanya Gotta-Leger aus Taunusstein vorgeschlagen.

Alle Mitglieder der Gremien wurden mit Wirkung zum 01.07.2014 einstimmig gewählt. Frau Ina von Dreusche bedankte sich als neu gewählte 1. Vorsitzende für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen der Kulturstiftung und der Verbandsgemeide.

Mamier-Kulturstiftung-2014

v. l. n. r. : Kuratoriumsvorsitzender Dr. Dieter Fischer, Vorstandsvorsitzende Ina von Dreusche, Stiftungsgründer und Ehrenvorsitzender Fritz Mamier (Foto: S. Mamier)

Die Gremien der Stiftung wurden wie folgt besetzt:
Vorstand
Ina von Dreusche (1. Vorsitzende, Geschäftsführerin), Wallmerod
Hans-Peter Krings (2. Vorsitzender, Ortsbürgermeister), OG Wallmerod
Mauritia Bruno di Stefano (Schatzmeisterin), Bilkheim
 
Kuratorium
Dr. Dieter Fischer (1.Vorsitzender), Eschborn
Dr. Karl Heinz Golzio, Uni Bonn (Stellvertretender Vorsitzender)
Klaus Lütkefedder (Verbandsbürgermeister), VG Wallmerod
Simone Mamier, Wallmerod
Werner Böhnke, Meudt
Jan Huber, Oberursel
Prof. Gul Janan Sarif, Frankfurt/Main
 
Beirat
Pfarrer Heinrich Meissner (Koordinator), Wallmerod
Christine Damrau, VG Wallmerod
Wolf-Dieter Endlein, Meudt
Silvia Hoesle, Bad Camberg
Tanya Gotta-Leger, Taunusstein
Helgo Wiegmann (Kassenprüfung), Bad Camberg

Abschließend kann berichtet werden, dass derzeit die Publikation "Vogelminiaturen", eine Sammlung mit bisher unbekannten Gedichten altpersischer Dichter, unterstützt durch die Universität Heidelberg, nun vor ihrer Veröffentlichung steht. Ferner freut sich die Stiftung über mehrere wertvolle Schenkungen, darunter Objekte aus vorkolumbianischer Zeit sowie eine Sammlung aus Peru.

Zu Beginn der neuen Amtszeit steht derzeit neben der Neuordnung der Geschäfte und der Öffentlichkeitsarbeit die zukünftige Nutzung der vorhandenen Ausstellung in den Räumen der Verbandsgemeinde im Vordergrund. Im Besonderen ist hierfür eine auditive Erfassung über die Beschreibung der Ausstellungsobjekte geplant.

Da die Sammlung der Stiftung deutlich gewachsen ist und die räumlichen Kapazitäten in den Räumen der Verbandsgemeinde erschöpft sind, wird es ferner für die Verantwortlichen der Stiftung eine der zukünftigen Aufgaben sein, nach geeigneten Unterbringungs- und Präsentationsmöglichkeiten zu suchen, damit auch die Öffentlichkeit von der Vielfalt der zahlreichen Kulturgüter partizipieren kann.

foerderer

www.lebenimdorf.de verwendet Cookies, um die Webseite zu optimieren und Ihnen den Besuch angenehm zu gestalten. Wenn Sie unseren Service weiterhin nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies und deren Löschung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cokkies von dieser Seite.